Der Verein

Geschichte

Die Entstehung des Fördervereins 

Der Verein wurde Ende 1993 von den Marburger Völkerkundlern Kristina Baukamp, Sabine Beer, Antje van Elsbergen, Christian Häusler, Bringfried Koch, Thomas Mennicken, Mark Münzel, Gisela Reppel und Bettina E. Schmidt unter Namen „Völkerkunde in Marburg“ e.V. ins Leben gerufen.

Mit der Gründung eines Fördervereins verband sich der Wunsch, eine eigene Marburger Schriftenreihe zu etablieren. Vor allem Marburger Völkerkundler sollten damit die Gelegenheit erhalten, ihre eigenen wissenschaftlichen Arbeiten zu publizieren – und zwar in einem eng an das Fachgebiet Kultur- und Sozialanthropologie (ehe. Völkerkunde) gebundenen, aber dennoch unabhängigen Arbeitsverhältnis. Außerdem hatten die Gründungsmitglieder das Anliegen, und dies gilt bis in die Gegenwart, ethnologische Themen und Inhalte aus dem universitären Bereich hinauszutragen und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 

Ziele

Mit den Tätigkeiten des Fördervereins werden in erster Linie vier Hauptziele verfolgt:

  • Durch die Vereinsarbeit sollen völkerkundliche / kultur- und sozialanthropologische Themen und Inhalte aus dem universitären Bereich hinausgetragen und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
  • Die Bereitstellung eines Verlages und einer finanziellen Förderung soll Marburger WissenschaftlerInnen die Möglichkeit geben, ihre Arbeiten zu publizieren.
  • Marburger Studierende sollen durch ein Engagement beim Förderverein einen größeren Gestaltungsspielraum im Fachgebiet Kultur- und Sozialanthropologie (ehe. Völkerkunde) bekommen.
  • Durch eine Förderung unterschiedlicher Art soll der Erhalt und Ausbau der Völkerkundlichen Sammlung sowie die Fachgebietsbibliothek unterstützt werden.

Aufgaben

Zu den Aufgabenbereichen und Tätigkeitsfeldern gehören:

  • die Herausgabe der Schriftenreihe Curupira und der Reihe Curupira Workshop
  • der Schriftentausch mit anderen ethnologischen/völkerkundlichen Institutionen
  • die Organisation verschiedenster Projekte (z.B. Workshops)
  • die Unterstützung der Völkerkundlichen Sammlung
  • die Förderung der Völkerkundlichen Bibliothek, zum Beispiel durch Buchschenkungen
  • die Bereitstellung von Mitteln für besondere wissenschaftliche Vorhaben (z. B. Veranstaltungen und Forschungsprojekte)
  • die Durchführung der Öffentlichkeitsarbeit für den Verein
Völkerkundliche Bibliothek